Förderer der Sternfahrt

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Hier finden Sie Pressemitteilungen, Startpunkte der Sternfahrt, Logos, Bilder, etc.

Pressemitteilung Feb. 2014

Hamburg, den 17.Februar 2014

 

Pressemitteilung

 

Fahrradsternfahrt am 15. Juni 2014

Rad fahren - Klima schützen

 

 

Am 15.06.2014 findet die Fahrradsternfahrt von Mobil ohne Auto Nord e.V. (MOA) statt. Die Fahrradsternfahrt wird mit ihren über 60 Startpunkten in ganz Hamburg und im Umland auch in diesem Jahr wieder symbolisch die Hamburger Straßen erobern. Die Fahrradsternfahrt ist seit Mitte der 1990ger Jahre an jedem 3. Sonntag im Juni fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders in Hamburg. Unter dem Motto „ Rad fahren - Klima schützen“ setzen sich bis zu 20.000 Menschen auf Fahrräder und zu Fuß für sicherere und umweltgerechtere Bedingungen für Radfahrerinnen und Radfahrer ein. Erstmals findet die Abschlusskundgebung am Museum der Arbeit statt. MOA und das Museum der Arbeit kooperieren anlässlich der dortigen Ausstellung „Das Fahrrad“.

 

Als Schirmherrn hat MOA in diesem Jahr den NDR-Journalisten und Tagesschausprecher Thorsten Schröder gewinnen können, der seit vielen Jahren ein engagierter Radfahrer ist.

 

Trotz mehrerer Ankündigungen aus dem Senat haben sich die Rahmenbedingungen für den nichtmotorisierten Verkehr in Hamburg auch unter dem SPD-Senat nicht nennenswert verbessert. „Der Tod einer Radfahrerin in diesem Winter hat erneut allen Hamburgern die Dringlichkeit der Verbesserung der Sicherheit für Fahrräder auf Hamburgs Straßen tragisch vor Augen geführt“, sagte Uwe Jancke, Vorstand von MOA. „Neben der Sicherheit ist der Klimaschutz in unserer Stadt das wichtigste Anliegen der Fahrradsternfahrt am 15. Juni. 2014“ sagte Jancke weiter.

 

Rechtszeitig vor der Fahrradsternfahrt wird dann wieder das Sternfahrt-Telefon (040-23994265) eingerichtet, über das sich alle Hamburger bis zur Fahrradsternfahrt am 15.06. persönlich über aktuelle Fragen informieren können.

 

Aktuelle Informationen erhalten Sie bis Mitte Juni jeweils über:

 

Hier sind Informationen über die Startpunkte hinterlegt. Die Routen sind hier zu finden!

 

Uwe Jancke (Vorstand MOA), 0172-5449053

Rainer Kulla (Vorstand MOA), 0160-97343538

Pressemitteilung Feb. 2013

Das Ergebnis aus dem ADFC-Klimatest 2012 ist vernichtend für Hamburg. Die vergebene Note hat sich seit dem letzten Test vor 7 Jahren  um ganze 0,04 % auf 4,4 verbessert. Hamburg ist unter den norddeutschen Städten das Schlusslicht und die fahrradunfreundlichste Millionenstadt insgesamt.

 Im Januar 2008 gab der Hamburger Senat sein Fahrradstrategiepapier bekannt: Ausbau der Velorouten, Räumung der Radspuren im Winter, vermehrt sollten Radfahrspuren angelegt werden, um nur einiges zu nennen. Punktuell traten Verbesserungen ein. So wurde ein gutes Fahrradverleihsystem installiert und auch einige Kreuzungsbereiche umgestaltet. Jedoch, im Ganzen gesehen wird die Infrastruktur dem Radverkehr nicht gerecht. Und, eine Besserung scheint auch nicht in Sicht zu sein. Denn, unser Senat hat sein selbst gestecktes Ziel, den Verkehrsanteil der Fahrräder auf 18% zu steigern, auf unbestimmte Zeit verschoben!

 Die Aussagen aller Fachleute gleichen sich: Der Fahrradverkehr muss ausgebaut werden! Denn bekanntlich schont er die Umwelt und Fördert die Gesundheit. Je mehr das Rad als Verkehrsmittel  genutzt wird, je mehr wird der motorisierte Wirtschaftsverkehr entlastet.

 „Ein Umdenken ist in der Planung und der Umsetzung erforderlich“, sagt Uwe Jancke  (Vorstand bei MoA). „Hamburg muss weg von der Auto- hin zur gleichberechtigten Verkehrsstadt! Fußgänger, Radler und Autos müssen  endlich gleichberechtigt behandelt werden“.

 Ein weiteres Thema für uns ist die in Hamburg bestehende Luftverschmutzung. Ein erheblicher Anteil hiervon entsteht durch den Betrieb von eigenen Generatoren für die Energieversorgung der Großschiffe während der Liegezeit im Hafen. Spätestens seit 2006(!) gibt es die  Forderungen nach der Stromversorgung von Land. Auch die EU hatte sich damals schon damit beschäftigt. Heute wissen es Alle: Unsere Atemluft erfüllt nicht die seit 2010 zwingend vorgeschriebenen Vorgaben der EU. Und - deren Umsetzung hätte schon bis 2012 erfolgt sein sollen.  Einzige Reaktion unseres  Senats scheint darauf zu sein, eine Fristverlängerung zu beantragen …?

„Es wird diskutiert, geplant und Gutachter werden beschäftig“ sagt Jancke, „nur die Ursachen werden nicht abgestellt.  Was in anderen Häfen beispielhaft durch die Landstromversorgung der Schiffe geht, soll in Hamburg nicht gehen“?  

 

 Deshalb bestehen nach wie vor unsere Forderungen:

 -   Sofortige Maßnahmen gegen Schadstoffbelastung unserer Atemluft.

-   Landanschluss der Großschifffahrt im Hamburger Hafen.

-   Stärkung und bessere Vernetzung der umweltfreundlichen Mobilität.

-   Regelgeschwindigkeit auf 30 km/h reduzieren.

-   Vermehrt durchgängige Radfahr- und Schutzstreifen auf der Fahrbahn.

-   Eine Stadtbahn statt der Busbeschleunigung.

 

 

pressemitteilung April 2012

Pressemitteilung April 2012

Hamburg, den 18.03.2012

 

Pressemitteilung

 

                                           Rad fahren – Klima schützen

Fahrradsternfahrt am 17. Juni 2012  

 

Die große Hamburger Fahrradsternfahrt wird in diesem Jahr unter dem Motto „Rad fahren – Klima schützen“ mit ihren ca. 60 Startpunkten in ganz Hamburg und im Umland wieder symbolisch die Hamburger Straßen erobern.

„Wir erwarten in Hamburg auch in diesem Jahr wieder deutlich mehr als 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mit der Fahrradsternfahrt gerade dem neuen Senat klarmachen wollen, dass die Absage des „autofreien Sonntag“ das falsche verkehrspolitische Zeichen für die Stadt ist, nachdem bereits die Planung für die Stadtbahn von der neuen Regierung gekippt worden ist,“ sagte Uwe Jancke als Vorstand von MoA. „Wir stehen in keiner Abhängigkeit zur Stadt und werden konsequent unsere Meinung auf die Straße radeln. Wir sind sicher, dass es bald auch wieder zum Dialog mit den Behörden über unsere Forderungen kommen wird, wenn die verkehrspolitische Realität den Senat eingeholt hat, “ so Jancke weiter.

 

Mit der Sternfahrt fordern die Organisatoren u.a. folgende umweltpolitische Ziele ein:

 

  • Stärkung des ÖPNV durch ein Stadtbahnnetz.
  • Konsequente Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung
  • Stärkung der umweltfreundlichen Mobilität durch vermehrte zulässige Nutzung der Fahrbahn durch Radlerinnen und Radler
  • Fortschreibung und Anwendung der bestehenden Hamburger Radfahrstrategie

 

In der öffentlichen Wahrnehmung fehlten z.Zt. vielfach praktikable und kostengünstige Ansätze zur kurz- und langfristigen Reduzierung von Feinstaub- und CO2-Belastungen. Aus diesem Grund mache  die Fahrradsternfahrt Werbung für die vermehrte Nutzung des Fahrrades als alltagstaugliches Verkehrsmittel. Es sei kostengünstig, gesundheitsfördernd  und  belastet die Umwelt nicht.

 

Neben den Fahrradfahrern beteiligen sich auch 2 Fußgängergruppen mit einer „Sternwanderung“. Durch die Beteiligung  der Klimakampange der Nordelbischen Kirche werden auch einige Gottesdienste zu Thema Klimaschutz und Bewahrung der Schöpfung angeboten. Im Anschluss an die Gottesdiente ist die Teilnahme an der Sternfahrt geplant.

 

Weitere Informationen, auch zu den einzelnen Startpunkten, bietet die Seite www.fahrradsternfahrt.info.

 

Die Fahrradsternfahrt ist seit 16 Jahren am jeweils 3. Sonntag im Juni ein fester Bestandteil des bundesweiten Veranstaltungskalenders. An diesem Tag finden auch an vielen anderen Orten in der Bundesrepublik Kundgebungen unter dem Motto „Mobil ohne Auto“ statt.

 

 

Rückfragen und Interviewwünsche an:

Uwe Jancke (Vorstand MoA), 0172-5449053

Rainer Kulla (Vorstand MoA), 0160-97343538

Sternfahrttelefon (Umwelthaus am Schüberg) 040 23 99 42 65

 



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